| Das bisschen Haushalt |
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Vom Einpökeln des Schweinekopfes zur 5-Minuten-Terrine, von der mühevollen Bleiche zum
Knopfdruck an der Waschmaschine, vom Kräutlweib zum modischen Kochwahn,
von den heiligen Wonnen der Mutterschaft zum Medienusecontrolling und
Kidsschelting, vom Spinnrad zum polyvalenten Multifunktionssteuerungs- system. |
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Historische Volkslieder und Originaltexte wie Kochrezepte, Anleitungen zum Seifekochen etc. wechseln mit modernen Tangos, Ballads und Kabarettszenen und spätestens da zeigt sich, dass sich die Realität einer Heimarbeiterin am Computer mit gleichzeitiger Kinderbetreuung nicht so sehr von der der fleißigen Spinnerin und Hausarbeiterin des 17. und 18. Jahrhundert unterscheidet. |
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Mit seinem kulturhistorischen Ansatz ist das Programm hervorragend für Museums- feste und kulturelle Beiprogramme geeignet. Die Beschäftigung mit der Vergangenheit bedeutet eine Bereicherung der Gegen- wart. In der Gegenüberstellung von historisch Überliefertem und kabarettistisch aufgearbeiteter Gegenwart wird das Gestern im Heute sichtbar. Verschwundenes und Vergessenes, die nostalgisch verklärte “gute alte Zeit” werden neu beleuchtet und kommentiert. Das Thema ist und bleibt aktuell und zieht sich durch alle Zeiten. Hier nur ein paar Stichworte: Mutterkreuz - aktuelle Familiendiskussion - demogra- phische Entwicklung - Heimarbeit und moderne Computerarbeitsplätze auf Abruf zu Hause ... - Hausfrauenhorrortango (Tanzszene) - Das Kräutlweib (Schweizer Volkslied) - Die alte Engelmacherin (Qualtinger) - Frauengold (50er-Jahre-Werbung) - Manchmal brauch ich es scharf (würzige Rock-Ballade) - Das bisschen Haushalt (Emanzipationsschlager der 70er Jahre) - An meinem Herzen an meiner Brust (Robert Schumann: Aus Frauenliebe und Frauenleben) - Die Nachkriegsmutter: Dein Vater war ja ein herzensguter Mann, aber ... (Kabarettszene) - Uta am Computer (Publikumsanimation) - Vollei/Teilei (Hühnertalk) - Die Fünf-Minuten-Terrine (Kochshow ohne Biolek) |
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