Mit Karacho zum Karoshi

Arbeit bis zum Umfallen
 
 
   Heide Michels & Rita Zimmermann  
 
  Arbeit ist das halbe Leben. Oder doch das Ganze? Aber wie sieht dann das Leben bzw. die Arbeit aus? Kluge Hühner meinen: Es gibt ein Leben vor der Suppe.

Andere sind so beschäftigt, dass sie nicht mal mehr auf die Uhr gucken können. Tut mir leid, keine Zeit. Über das eigene Leben nachdenken? Tut mir leid, keine Zeit.

Keiner zweifelt daran, dass Arbeitoholiker krank sind, aber eine gegenseitige Ansteckung mit diesem Virus wird in den Firmen sehr gern gesehen.

Keuchend Knete kloppen bis die kalten Knochen knacken! Bewundernd schauen die Leistungsmaximierer und Hochgeschwindigkeits-Coacher nach Japan und empfehlen arbeitsmäßige Selbstausquetschung auf erzwungen freiwilliger Basis. Und als Steigerung von allem Karoshi (japanisch), der Tod durch Überarbeitung.

Auf der Bühne erleben Sie u.a.

- gefrustete Eier- und Kükensortiererinnen mit einer ganz speziellen Weltsicht
- eine schmachtende Zarah Leander hinter der Wurst-Theke
- zuckende Hühner im Überlebenskampf
- eine weihnachts-träumende Azubine
- einen alles besser wissenden Steinzeit-Homo-sapiens
- einen schleimigen Arbeitsmotivator
- jodelnde Leih-Heinis und Leih-Heidis
- japanische Ehefrauen, die auf den Karoshi ihrer Männer warten
- einen Ehemann in Doppelbelastung
- zwei Kabarettistinnen und ein Akkordeon ...

Das Programm regt zu Diskussionen an, zeigt Alltägliches aus ganz anderen Sichtweisen und macht dabei noch gute Laune. Und das bei so gar nicht lustigen Themen wie:

- Flexibilisierung
- Arbeitszeitkonten
- Rente mit 67
- Vereinbarkeit von Beruf und Familie
- Mobbing
- Stress und Arbeitshetze
- krankmachende Arbeit
- Leiharbeit
- Burnout

Dauert ca. 70 Minuten, kann aber auch in kürzeren Sequenzen gespielt werden. Thematisch sind wir flexibel und können uns auch auf Sonderwünsche einstellten.
 
 
  |Home| Foto: Ulla Klerlein |nach oben|