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Szenen und Songs für unsere individuelle Programmgestaltung |
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Uta am Computer Publikumsworkshop zur mentalen und körperlichen Einstimmung auf die neuen Computer-Heimarbeitsplätze. Die Doppelbelastung wird zur artistischen Meisterleistung, der Saal bewegt sich! |
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Die Schweinedynastie Nach der Einführung der absoluten Monarchie unter der Sus-scrof-domestica-Dynastie ist das Problem des Mangels an schlecht qualifizierten Arbeitsplätzen/ Niedriglohnarbeitsplätzen gelöst. Alle dürfen wieder dienen und werden auch entsprechend angegrunzt. "Wenn sie so wenig verdienen, können sie doch nicht erwarten gut behandelt zu werden!" Montags und freitags gehört Sohnemann mir! Brief an einen Schuldirektor mit der dringenden Bitte, den Sohn doch gleiten zu lassen, da sonst das Papi-Zeitkonto im Minus und der Papi-Arbeitsplatz inklusive betriebseigener Sozialleistungen wie Unterkunft, Wäscherei und preiswerter Kantine in Gefahr ist. Haste mal 'nen Euro? Die Überlebenden der Rentenreform 2000 sind unterwegs, denn "Uromas hungern ungern unter ungeheizten Unterständen!" und einigen sich mit den Billiglohn- empfängern auf die Parole: Mambo, ich drauf pfeif! (Musik: Mambo No 5) "Dann eben nur wenig Butter aufs Brot, das bringt auch das Cholesterin ins Lot! ..." und mit dieser Einstellung schafft man/frau es auch, mit Niedriglohn auszukommen. ver.di oder die Macht der Vereinigung - eine Traverdia Die große Verdi-Oper mit Leidenschaften, Mißverständnissen und großen Kämpfen. Bis zum Schluss zittert das Publikum: Kriegen sie sich oder nicht? Rheinischer Frohsinn Am deutschen Rhein wird's ungemütlich. Er ist privatisiert worden. Woglinde, die Rheintochter, ist flexibel im Rhythmus der neuen Zeit und jobbt mal hier mal da, kommt tüchtig ans Kraulen um alles zu schaffen, und die arme Loreleia wird, da sie auf ihren vertraglich festgelegten Arbeitszeiten beharrt, durch eine 3-D-Simulation ersetzt. "Privat? Dä Rhein?" "Ja, das ist der Zug der Zeiten! Klappt jetzt auch alles viel besser. Früher war doch voll die Schlamperei! Nie war das Hochwasser pünktlich. Und die ham dat Wasser überhaupt nicht richtig genutzt. Allein die Strecke durch Köln durch bringt mehr als früher der ganze Rhein. Gehört nem internationalen Brauereikonsortium. Was die da rausholen!. Die füllen das Rheinwasser in so Reagenzgläser und machen dabei beim Karneval Menschenversuche und dann wachsen denen rote Nasen ..." Blau oder rosa - das ist hier die Frage Die beginnt beim Kampf um die gleiche Muttermilchzuteilung und endet mit zweifelhaften Quotierungsversuchen. "Mit dir will ich nichts mehr zu tun haben. Immer kriegst du mehr! Ich sorge jetzt für mich alleine! Bäääääh!" "Halt, halt, halt! ... Das kannst du doch nicht machen! Du ... du, ich mach dir einen Vorschlag: Wir quotieren einfach: Du darfst als erste schreien, dafür darf ich als erster trinken. Du darfst als erste kacken, dafür werde ich als erster gewickelt und du darfst als erste abgestillt werden und ich darf als erster Mama sagen und ... und wenn ich groß bin, das versprech ich dir, sorg ich dafür, daß du den Posten einer Gleichstillungsbeauftragten bekommst, damit dann nicht mehr jede kleine Tittentrinkerin ihren Anteil erst mühsam erkämpfen muss." Der neue Business-Look Die absolute berufliche Emanzipation und Gleichstellung für Frauen ist endlich erreicht. Endlich haben auch sie das Recht sich richtig zusammenscheißen zu lassen! Aber bitte richtig gekleidet. "So könnten auch Sie aussehen - absolute Stylingsstars im sauberen Krieg - so cool, so clean - in Griffweite der Hebel sitzen - den Joysticks der Macht ..." "Die angesagte Mode für den eher maskulinen Typ! Der Hit! Fitt! Fitt, fitter, am fittesten! Körper aus Stahl! Nicht am fettesten! Keine fette Kuh! Der neue Mix für City-Soldiers im gerechten Krieg, gerechten Krieg! Seit an Seit, Mann an Frau, tüchtig Mädels tüchtig! Zeigts den Kerlen! Ein Geschlecht stürmt nach vorn! Damit liegen Sie immer vorn. Praktisch, belastbar, trendy und chic! Business-Power. Grobstrickoptik, grob aber mit verstärkten Ellenbogen, grob mit Bogen! Starkes Detail bei der Schlaghose, starken Schlaghose: die glitzernden Stäb-chenperlen am Bund, die Stäbchen beim Bund, den Bundesstab, die Stäbe beim Bund. Für das Schweinseindürfen als westliches Menschenrecht und Frauenrecht und bringt erst den Effekt, den Effekt, die freigesetzte Eingriffskraft, militärische Eingriffskraft durch den Tunnelzug im Ausschnitt, dem sexy, sexy Tropfen-ausschnitt, der sich je nach Anlass auch mal, auch mal vergrößern lässt ..." Coc au vin "Und wenn ich dann so tu, als hör ich nichts, krakeelt er immer weiter: Au weia au weia, ich krieg harte Eier! Und so!" "Dann sag ihm doch, er soll aufhören mit dem Ankrallen!" "Hab ich doch!" "Und?" "Er hat total laut in die Runde krakeelt: Bildet die sich etwa ein, ich will was von ihr? Eine die so hühnerkackemäßig aussähe wie ich, würde doch keiner freiwillig ankrallen! (heult) Und alle haben geguckt! Findest du auch, dass ich hühnerkacke-mäßig aussehe?" Vollei oder Teilei "Arg wenig Platz hier!" "Du bist wohl neu? Vollei oder Teilei?" "Teilei." "Hätt ich mir fast denken können. Gackeleias Volleiplatz wurde ja nach ihrer Versuppung in vier Teileiplätze umgewandelt!" Gender Hennstreaming "Gickelinde stakst wie ein Hahn über den Misthaufen und tut so als ob sie krähen würde. Gickelinde war immer schon so ... so henninistisch! Dabei sieht sie doch gar nicht so schlecht aus. Die hat ja noch Chancen! Im Gegensatz zu mir: Ich muss jetzt hier brüten. Und der Hahn lässt sich nicht mehr blicken! Mein ganzer Legehennenleistungsbestendurchschnitt geht zum Teufel, voll der Karriereknick! War doch alles klar mit meinem Job und hatte ab und zu einen Spaß mit unserm Hahn. Den hatte ich voll in der Kralle. Poooh, war der hinter mir her! Jetzt hab ich mich auf diesen Kükendriss eingelassen und schon ist alles anders. Alle Hähne sind Schweine!" For ever nackt - Das Genhuhn "Komm mir nicht näher! Das ist doch sicher ansteckend!" "Du frisst ja nicht von mir!" "Aber dein Endverbraucher kriegt doch sicher eine Glatze!" "Na und, bis der das merkt, bin ich doch schon längst verdaut." "Schämst du dich denn nicht? Hahn kann doch alles sehen! Du Pornohuhn!" "Das ist FFK, Feder-frei-Kultur!" "Aber es erinnert mich so an ... an die Kühltheke." "Ich glaube, da hast du ein Problem und nicht ich. Je früher man sich ans Nacktsein gewöhnt, um so leichter ist es dann später." Grüße aus Obermobbingheim "Noch können Sie es vielleicht gerade so aushalten, einmal ist keinmal, aber stellen Sie sich vor, Sie müssen jeden Abend in unser Programm und jedesmal suchen wir Sie aus und das 6 Monate lang! Würden Sie da noch freudig kommen?" "Da kommen Sie doch ans Kotzen, wenn Sie nur dran denken und nachts werden Sie schweißgebadet aus Angstträumen hochschrecken, in denen Sie uns auf der Bühne sehen, mit drohendem Mobb!" (singend) "Wenn wir mobben Seit an Seit und unsre Mobbe schwingen ..." Ich steh im Laden (Melodie von Zarah Leander: Ich steh' im Regen) Ich steh im Laden ... und warte auf dich, Ende der Schicht Auf wehen Waden erwart' ich nur dich, immer nur dich Der Zeiger der Ladenuhr rückt von Strich zu Strich Stehn wird zur Tortur Warum setz ich mich nicht? Ich steh im Laden und ich bin geladen Weil ich kaum was dafür krieg, dafür krieg ... Morgen Kinder wird's was geben (Weihnachtslied der Azubine) Morgen Kinder wird's was geben Und der Chef wird blöde schaun Und ich werde die Hand erheben Und ihm eine runterhaun. Einmal schlafe ich noch ein, Dann hau ich ihm eine rein ... Der Elternabend (gesungene pädagogische Diskussion mit 8 Teilnehmern) MM: Ich fänd's ohne Fleisch gesünder. GG: S' gibt ja auch noch Bio-Rinder. UU: Können wir nicht schneller machen. Wüßt' gern, was die Kinder machen. GG: Bitte keine Schuldgefühle! MM: Hauptsache Getreidemühle! Statt hier auf uns rumzuhacken sollten wir mal Plätzchen backen. LL: Kurt mag keine Ananas. KK: Sagen Sie doch auch mal was. Frau Ülgüdür: Ich jetzt gerne gehen. Nix verstehen. Erzieherinnen: Auch noch Stress mit Eltern bei unseren Gehältern. KK: Ich bräucht längre Öffnungszeiten. LL: Warum können Sie nicht gleiten? MM: Keiner würde die sonst noch nutzen! GG: Und wann sollen die hier putzen? UU: Dann könnt ich mich auch bewerben, will ja nicht mit Hartz IV sterben. KK: Sich im Job voll durchzusetzen. Leider kann's hier keiner schätzen! LL: Gibt es da nicht 'nen Erlass? UU: Sagen Sie doch auch mal was. Frau Ülgüdür: Ich jetzt gerne gehen. Nix verstehen. Lied der Oma ohne Enkel (Chanson) Es ist noch nicht die Zeit, sagt die Tochter, für nen Enkel. Und kein Mann dazu bereit, alles bisher nur Geplänkel. Die solln sich endlich traun, eine Oma ohne Enkel ist - das wissen alle Fraun - wie ne Tasse ohne Henkel. Ich bin penetrant, übergriffig, peinlich. Ich sprüh’s an jede Wand, allerdings nur heimlich! |
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