Frauenkabarett aus Köln
Frauenkabarett aus Köln
MaDamm
MaDamm 

Arbeiten Frauen wirklich oder bilden sie sich das nur ein?

Gibt es Unterschiede zwischen einem Mann, der arbeitet und einer Frau, die arbeitet?

Nur äußerlich oder auch innerlich? Was meint in diesem Zusammenhang der Begriff “Muttivation”? Wer bekommt von beiden den Oskar in Leidensfähigkeit? Mobben Mann und Frau gleich oder anders und wie heißt das männliche Pendant zu zickig? Bockig? Und zu Stutenbissigkeit? Hengstwieherigkeit? Hahnenkämpfigkeit? Warum werden alle zum Tier, wenn sie arbeiten oder tun sie alle nur so? Wenn “Armut weiblich ist”, ist Reichtum dann männlich?

Wie arbeiten Frauen denn jetzt? Zu? Mit? Bei? Fach? Teil? Leih? Oder leider nicht?

Sind Frauen gewollt teilzeit oder eher gezwungenermaßen? Die neue, stets verfügbare Reservearmee? Ist das vielgepriesene Jobwunder ein Fräuleinwunder? Ist es ein Sieg der Frauenbewegung, dass jetzt beide arbeiten müssen, damit das Geld reicht? Und sind unsere einzigen Ziele nur noch ausreichend Kinderparkplätze und gleicher Lohn für Burn-ins und Burn-outs? Wenn alle Frauen in den Chefetagen sitzen, ist dann alles gut?

Arbeit ist das halbe Leben! Oder doch das Ganze? Kluge Hühner meinen: Es gibt ein Leben vor der Suppe! Können wir was von ihnen lernen?

Zwei Kabarettistinnen, ein Akkordeon, ein Klavier und eine Ukulele.

 

Es wird gejodelt, gehämmert, geschmettert, gegroovt und geklampft.

Ach so liebe, nette Kolleginnen bei der Kaffeepause: „Wie kann die nur!!!“. Eine altgediente, “gut abgehangene” Kraft im Konflikt mit ihrem “halbgaren Würstchen- Chef”. Den entscheidenden Unterschied zwischen Grillen und Stillen. Leih-Heini und Leih-Heidi als Jodelduo. Eine Kollegin, die plötzlich Chefin wird. Schweißtropfende Selbstoptimierung. Praktikantenleid und gefährliche Machtspielchen.

 

Warum machen sie das nur?   (Arbeitstitel)

In Arbeit (siehe Video). Premiere: Mitte 2019         Buchungen jetzt schon möglich

 

Wildgewordene Kerle machen die Welt unsicherer, Wotans Gouvernanten (alias AFD-Frauen) jagen ihnen hinterher, Trübe Tassen sitzen in der Ecke und jaulen, The best practice boy wird unauffindbar in den Weiten des Internets entsorgt, United Clickworker hocken vor den Tasten in globaler Konkurrenz: Irgendwer zahlt immer den Preis.

Was soll Frau machen, wenn der eigene Mann plötzlich einen Rechtsruck bekommt und bei der falschen Partei landet?

Fliehkräfte überall, wo ist unser Kleber? Privat sind wir Optimisten, die sich ewig weiter selbst optimieren. Was die gesellschaftliche Entwicklung angeht: ui,ui, oh jeh. Da geben wir uns doch oft mit einem schlabbrigen Händedruck zufrieden. Das reicht nicht.

Oldinen werden zu Gehstockamzonen. Fortschrittliche Frauen in fortgeschrittenem Alter: Wie können die aufzuhalten sein? Und wir andern alle?

 

 

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